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Solaranlage von Centrosolar auf der Deutschen Botschaft in Laos

dena-Solardachprogramm bringt deutsche Technologie nach Südostasien

Installation der Photovoltaik-Anlage von Centrosolar auf der Deutschen Botschaft in Laos. (Copyright: Sunlabob).

Installation der Photovoltaik-Anlage von Centrosolar auf der Deutschen Botschaft in Laos. (Copyright: Sunlabob).

Hamburg / Vientiane, 1. Dezember 2010

Dank der Centrosolar AG können die Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Laos jetzt auch bei Stromausfällen gelassen bleiben. Dr. Peter Wienand, deutscher Botschafter in Vientiane, hat im Oktober ein Backup-Solarsystem mit einer Leistung von 5,7 Kilowattpeak (kWp) eingeweiht. „Wir freuen uns über die neue deutsche Technologie, mit der wir den ökologischen Fußabdruck der Deutschen Botschaft in Vientiane reduzieren können“, zeigte sich Dr. Wienand vor den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begeistert. Die Centrosolar AG, führender deutscher Hersteller von Solarmodulen, hat die Anlage zusammen mit dem laotischen Partnerunternehmen Sunlabob Renewable Energy im Rahmen des Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) realisiert. Das Programm ist Teil der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt.

Technologie Made in Germany

Mit dem ersten Backup-System in Laos hat Centrosolar einen hohen technischen Standard eingeführt. Die Solaranlage speist im Normalbetrieb den erzeugten Strom ins öffentliche Netz ein. Kommt es zu einem Stromausfall, übernimmt das Backup-System die Versorgung von PC und anderen elektrischen Verbrauchern in der Botschaft. Dazu Frank Heise, Leiter des Bereichs netzunabhängige Solaranlagen: „Wir arbeiten mit einem von der Firma SMA entwickelten Sunny Backup-System. Wirklich herausragend an dieser neuen Technologie ist die schnelle Umschaltzeit von nur 20 Millisekunden. Es ist also kaum wahrnehmbar, wenn das System auf Solarstrom umschaltet. Computer und Netzwerkserver arbeiten weiter, und die Botschaft kann auf den Einsatz von Dieselgeneratoren verzichten. Das spart nicht nur Zeit, Nerven und Kosten, sondern schont auch die Umwelt.“ Alle Komponenten der Solaranlage wurden in Deutschland produziert. Aus der Centrosolar Sonnenstromfabrik in Wismar kamen die Module; die Hoppecke GmbH & Co. KG (Brilon) produzierte die Batterien.

Warum eine Solaranlage in Laos?

Wie überall auf der Welt steigt auch in dem südostasiatischen Land die Nachfrage nach Strom. Bislang beträgt die derzeitige Elektrifizierungsrate aber nur 58 Prozent. Laos möchte künftig seine Energieproduktion und auch den Energieexport in die angrenzenden Länder ausbauen und setzt dabei zum großen Teil auf erneuerbare Energien. Mit der Installation der ersten Backup-Anlage hat Centrosolar nun modernste Solartechnologie vorgestellt, die die schwankende Stromversorgung des Landes mit einem sicheren und zuverlässigen System unterstützt. Der laotische Projektpartner Sunlabob wird die Anlage weiter betreuen. Um das Backup-System bekannt zu machen, können sich lokale Organisationen und Unternehmen in der Botschaft über die neue Technologie informieren. „Mit dieser Anlage und der Netzeinspeisung eröffnen wir eine völlig neue Dimension in der Stromversorgung für Laos“, erklärt Andy Schroeter, CEO von Sunlabob.

Über Centrosolar

Die Centrosolar AG mit Standorten in Hamburg, Paderborn und Kempten im Allgäu ist ein 100prozentiges Tochterunternehmen der Münchner Centrosolar Group AG. Die Centrosolar Gruppe ist ein internationaler Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 309 Mio. EUR (2009). Alle Tochtergesellschaften tragen mit ihren Produkten und Lösungen dazu bei, Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Zum Angebot gehören Photovoltaik (PV)-Systeme, PV-Montagesysteme, Solarglas und die Projektierung von PV-Anlagen im Megawattbereich. Die Centrosolar Group verfügt über eine Modulproduktion in Wismar (2010: Kapazität 200 MWp) und ein Solarglaswerk in Fürth (2009: 6 Mio. m² Glas). Es gibt Tochtergesellschaften in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und in den USA.
www.centrosolar.com

Über die dena

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit Sitz in Berlin wurde im Herbst 2000 gegründet. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. Die dena ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme, die Energie optimal nutzen und erneuerbare Energien integrieren. Das Leitbild der dena ist es, Wirtschaftswachstum zu schaffen und Wohlstand zu sichern - mit immer geringerem Energieeinsatz.
Die dena entwickelt Märkte für Energieeffizienz und erneuerbare Energien und kooperiert dafür mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie engagiert sich in den Verbrauchssektoren Gebäude, Strom und Verkehr genauso wie in Fragen der Energieerzeugung, Vernetzung und Speicherung.
www.dena.de

Über das „dena-Solardachprogramm“ zur Auslandsmarkterschließung

Mit ihrem 2004 ins Leben gerufenen „dena-Solardachprogramm zur Auslandsmarkterschließung“ unterstützt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) deutsche Solarunternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. In attraktiven Zielländern werden Solarthermie- Photovoltaik- und Solare Kühlungsanlagen öffentlichkeits- und werbewirksam auf deutschen Auslandsschulen oder nationalen Einrichtungen installiert und durch Aktivitäten im PR-, Marketing- und Schulungsbereich umfassend begleitet. Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ geförderten „Leuchtturmprojekte“ haben zum Ziel, die Qualität deutscher Produkte im Bereich Erneuerbare Energien zu demonstrieren und teilnehmenden Unternehmen den Einstieg in eine nachhaltige Erschließung neuer Auslandsmärkte zu erleichtern.
www.exportinitiative.de/solardachprogramm

Über die „Exportinitiative Erneuerbare Energien“

Mit der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Export und die Verbreitung deutscher Erneuerbare Energie-Technologien auf Auslandsmärkten. Die Exportinitiative unterstützt kleine und mittelständische deutsche Unternehmen dabei, neue Absatzmärkte im Ausland zu erschließen und sich erfolgreich zu positionieren. Die Exportinitiative bietet den Unternehmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket, mit dessen Hilfe sie ihren neuen Zielmarkt schnell, kompakt und effizient erschließen können.
www.exportinitiative.bmwi.de

 

01. Dezember 2010 09:52 Kategorie: Fachpresse, FP 2010