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Centrosolar liefert Solarmodule für SOS-Kinderdorf in Kenia

Drittgrößte Photovoltaikanlage Ostafrikas ans Netz gegangen

130 Kinder leben im SOS-Kinderdorf in Mombasa, Kenia. (Copyright: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ))

Die 60 kWp-Anlage in Mombasa übernimmt die Stromversorgung im SOS-Kinderdorf. (Copyright: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)).

Hamburg, 16. Juni 2011

Über 60 Prozent der Solarmodule von Centrosolar kommen außerhalb von Deutschland zum Einsatz. Jetzt hat das Unternehmen Photovoltaikmodule für ein SOS-Kinderdorf in Mombasa, Kenia, geliefert. Mit über 300 Modulen ist das Solarkraftwerk die drittgrößte Anlage in Ostafrika. Das Projekt geht zurück auf die Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). 

Die Projektabwicklung ist in deutsch-kenianischer Gemeinschaftsarbeit erfolgt: Centrosolar lieferte 312 Module der Serie S-Class Excellent mit einer Leistung von insgesamt 60 kWp; die Installation vor Ort hat das Partnerunternehmen Asantys Systems zusammen mit dem kenianischen Kooperationspartner African Solar Design ausgeführt. Die Anlage übernimmt einen Teil der Stromversorgung im SOS-Kinderdorf und macht die 130 Kinder, die zurzeit im Dorf leben, ein Stück weit unabhängiger von den zahlreichen Versorgungsengpässen, die typisch für das überlastete Stromnetz in Kenia sind. Die Anlage liefert auch einen Teil des Stroms für die Schule, in der über 500 Schüler aus der Umgebung unterrichtet werden.

Absolutes Novum der Anlage ist die Art der Stromverwendung: Die Solaranlage ist die erste Anlage in Kenia, die nicht nur Strom für den Bedarf des Betreibers erzeugt, sondern ihren Überschuss zusätzlich ins öffentliche Netz einspeist: Das sogenannte Netmetering sorgt dafür, dass sich der Stromzähler im Kinderdorf bei jeder Netzeinspeisung rückwärts bewegt und die Energiekosten damit geringer werden.

„Mombasa ist die zweitgrößte Stadt in Kenia, doch die Energieversorgung ist sehr unzuverlässig und der lokal erzeugte Strom teuer. In einem Land, das zu den sonnenreichsten der Erde zählt, ist der Ausbau der Solarenergie mit entsprechender Infrastruktur logische Konsequenz“, erklärt Frank Heise, Sales Director Stand Alone Systems bei Centrosolar.

Die Organisation der SOS-Kinderdörfer weltweit plant, nach und nach weitere Kinderdörfer auf erneuerbare Energien umzustellen und damit einen Beitrag zur umweltfreundlichen und zuverlässigen Energieversorgung zu leisten. Die Einweihung der Anlage in Mombasa ist für Juli 2011 geplant.

Weitere Informationen:

www.centrosolar.com

Über Centrosolar

Die Centrosolar AG mit Standorten in Hamburg, Paderborn und Kempten im Allgäu ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Münchner Centrosolar Group AG. Die Centrosolar Gruppe ist ein internationaler Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 404 Mio. EUR (2010). Alle Tochtergesellschaften tragen mit ihren Produkten und Lösungen dazu bei, Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Zum Angebot gehören Photovoltaik (PV)-Systeme, PV-Montagesysteme, Solarglas und die Projektierung von PV-Anlagen im Megawattbereich. Die Centrosolar Group verfügt über eine Modulproduktion in Wismar (Kapazität: 200 MWp 2010, geplante Kapazität 2011: 350 MWp) und ein Solarglaswerk in Fürth (Kapazität: 6 Mio. m² Glas). Es gibt Tochtergesellschaften in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, den USA und Kanada.

Pressekontakt Centrosolar:

Manuela Jakobi
Tel. +49 5251 500 500
E-Mail: manuela.jakobi(at)centrosolar.com

 

16. Juni 2011 10:43 Kategorie: Fachpresse, FP 2011