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Mit Modul und Wellenschlag

Die Anfrage kam selbst für einen „alten Hasen“ der Photovoltaik überraschend. Mitten im Winter erhielt Frank Heise, Vertriebsleiter Stand Alone Systems bei Centrosolar, einen Brief aus Danzig, Polen. Ganz altmodisch per Post, handschriftlich verfasst und mit einem ungewöhnlichen Angebot: Der 80-jährige Marian Kaczmarek, Elektrotechniker im Ruhestand und passionierter Segler, bat darin um ein Solarmodul für sein Boot. Natürlich nicht umsonst, der alte Herr hatte im Gegenzug einiges zu bieten.

Bereits seit vielen Jahren segelt Kaczmarek mit seiner Yacht „Ente“, einem Eigenbau, auf der Ostsee. Für die Stromversorgung an Bord setzt er auf ein Modul der SOLARA S-Serie, das am Heck des Schiffes installiert ist. Wenn es abends nach einem langen Segeltörn dunkel wird, liest Kaczmarek gern noch lange bei Lampenlicht.

Um sein Solarmodul optimal zu nutzen, rüstete Kaczmarek seine Anlage mit einer Nachführung aus – auch diese natürlich selbst gebaut. „Einfache Nachführungen“, so Frank Heise, „sind einachsig und lassen sich horizontal entsprechend dem Stand der Sonne verschieben. Bei zweiachsigen Modellen kann man auch den Kippwinkel der Module anpassen.“ Auf Segelyachten wird die Nachführung meist manuell bedient. Ziel ist es, dass die Sonne möglichst senkrecht auf das Modul fällt, um einen hohen Ertrag zu erzielen.

Sonniges Honorar

Im Laufe der Jahre sammelte der Elektrotechniker aus Danzig so viel Erfahrung, dass er auch andere Segler daran teilhaben ließ. Er machte regelrecht Werbung für die Photovoltaik und SOLARA. Und nicht genug damit. Er übersetzte eine Bedienungsanleitung für einen SOLARA-Laderegler aus dem Deutschen ins Polnische. Als „Verfasserhonorar“ bat Kaczmarek um ein zweites Solarmodul für die „Ente“. Denn, so der begeisterte Segler, er würde sich gern eine kleine Kühlbox zulegen, um die flüssige Butter nicht löffelweise aufs Brot träufeln zu müssen. Dazu aber reiche der Strom seines 60-Watt-Moduls nicht aus. 

„Unsere polnischsprachigen Techniker haben die Übersetzung geprüft“, berichtet Frank Heise.„Die Anleitung ist absolut korrekt. Wir können Sie unseren Händlern in Polen ohne Weiteres zur Verfügung stellen.“ Keine Frage, dass Heise seinem „polnischen PR-Mann“ postwendend ein 68-Watt-Modul S225M35 Marine der SOLARA Marine-Serie zur Verfügung stellte. Damit kann Kaczmarek seine Solarleistung verdoppeln und sich nun auch gut gekühlte Butter aufs Brot streichen.

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